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Archiv für Mai, 2005

ÖH-Wahlen – Chance zur Mitgestaltung des universitären Lebensraumes

27. Mai 2005

Die Katholische Hochschuljugend Österreichs (KHJÖ) ruft ihre Mitglieder und alle Studierenden auf, bei der heurigen ÖH-Wahl vom 31. Mai – 2. Juni von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen und so einen Kontrapunkt zu der sich breit machenden Demokratiemüdigkeit und Politikverdrossenheit zu setzen.

Die KHJÖ ruft alle Studierenden auf, von ihrem Recht auf Mitbestimmung Gebrauch zu machen und an den ÖH-Wahlen nächste Woche teil zu nehmen. „Wenn Kompetenzen der StudierendenvertreterInnen von Seiten der Regierung zunehmend gekürzt werden, ist es besonders wichtig, durch hohe Wahlbeteiligung deutlich zu machen, dass wir mündige BürgerInnen sind, die konstruktiv Gesellschaft und Politik mitgestalten wollen“, so Barbara Mandl, Vorsitzende der KHJÖ.

Die ÖH-Wahlen werden heuer zum ersten Mal nach dem neuen Modus durchgeführt, in dem die Bundesvertretung der Studierenden nicht mehr direkt gewählt, sondern von den Universitätsvertretungen beschickt wird. „Das soll kein Grund sein, nicht wählen zu gehen“, meint Johanna Niederkofler, stellvertretende Vorsitzende der KHJÖ. Viel mehr sei genau aufgrund dieses Einschnittes wichtig, vom Recht, an den Universitäten zu wählen, Gebrauch zu machen. „Es entspricht unserer christlichen Grundeinstellung, das gesellschaftliche Geschehen nicht ungeachtet an uns vorüber gehen zu lassen, sondern uns einzubringen und die Verantwortung für die Gestaltung unseres Lebensumfeldes zu übernehmen – konkret also der Universitäten“, so Johanna Niederkofler weiter. Eine Möglichkeit dazu sei die Beteiligung an der bevorstehenden ÖH- Wahl.

„Durch eine hohe Wahlbeteiligung können wir ausdrücken, dass uns die Mitsprache unserer gewählten Vertreterinnen und Vertreter – an der Universität und auf Bundesebene – wichtig ist. Zudem drücken wir durch unsere Stimmabgabe Wertschätzung gegenüber demokratischem Engagement – einem wesentlichem Charakteristikum einer zukunftsfähigen Gesellschaft – aus,“ abschließend Barbara Mandl.

Die KHJÖ möchte der geringen Beteiligung an den ÖH-Wahlen entgegenwirken und appelliert an alle Studierenden, die Wahl nicht als Last, sondern als Chance zur Mitgestaltung und Mitbestimmung zu sehen und diese auch wahrzunehmen.

Presseaussendung

Ein offenes Ohr für Studierende – zum Rücktritt von Bischof Aichern

18. Mai 2005

Bischof Maximilian Aichern war nicht nur Bischof der Diözese Linz, sondern auch als Referatsbischof für die Katholische Hochschuljugend Österreichs (KHJÖ) zuständig. In den vergangenen Jahren haben viele KHJÖ-Vorsitzende Bischof Aichern persönlich kennen und schätzen gelernt.

„Im Namen der KHJÖ möchten wir uns herzlich für Ihre Offenheit und Ihr Verständnis für unsere Anliegen bedanken. Es war stets ein gutes Gefühl zu wissen, dass hinter uns ein Bischof steht, der uns kennt, uns vertraut und der unsere Arbeit und Begeisterung zu schätzen weiß“, so die Bundesvorsitzende der KHJÖ Barbara Mandl.

„Vor allem in Fragen der Bildungspolitik“, ergänzt die stellvertretende Vorsitzende Johanna Niederkofler, „hat es fruchtbare Diskussionen gegeben. Bischof Aichern bereicherte unsere Überlegungen bezüglich der Umsetzung eines christlichen Lebens an d en Universitäten immer wieder mit eigenen Vorschlägen, w ie zuletzt in Bezug auf die Positionierung der KHJÖ an den Fachhochschulen.“

Die Wertschätzung, die Bischof Aichern dem ehrenamtlichen Engagement von Studierenden in der KHJÖ entgegen brachte, war in besonderer Weise bestärkend für unsere Arbeit. „Wir wünschen uns auch für die Zukunft einen interessierten Begleiter, der uns ebenso viel Vertrauen entgegen bringt wie Bischof Maximilian“, schließt Barbara Mandl.

Die KHJÖ vertraut darauf, dass Bischof Maximilian Aichern die Leitung der Diözese Linz bis zur Neubesetzung in gewohnt offener, toleranter und mutiger Weise weiterführen wird.

Presseaussendung