Ein offenes Ohr für Studierende – zum Rücktritt von Bischof Aichern
Bischof Maximilian Aichern war nicht nur Bischof der Diözese Linz, sondern auch als Referatsbischof für die Katholische Hochschuljugend Österreichs (KHJÖ) zuständig. In den vergangenen Jahren haben viele KHJÖ-Vorsitzende Bischof Aichern persönlich kennen und schätzen gelernt.
„Im Namen der KHJÖ möchten wir uns herzlich für Ihre Offenheit und Ihr Verständnis für unsere Anliegen bedanken. Es war stets ein gutes Gefühl zu wissen, dass hinter uns ein Bischof steht, der uns kennt, uns vertraut und der unsere Arbeit und Begeisterung zu schätzen weiß“, so die Bundesvorsitzende der KHJÖ Barbara Mandl.
„Vor allem in Fragen der Bildungspolitik“, ergänzt die stellvertretende Vorsitzende Johanna Niederkofler, „hat es fruchtbare Diskussionen gegeben. Bischof Aichern bereicherte unsere Überlegungen bezüglich der Umsetzung eines christlichen Lebens an d en Universitäten immer wieder mit eigenen Vorschlägen, w ie zuletzt in Bezug auf die Positionierung der KHJÖ an den Fachhochschulen.“
Die Wertschätzung, die Bischof Aichern dem ehrenamtlichen Engagement von Studierenden in der KHJÖ entgegen brachte, war in besonderer Weise bestärkend für unsere Arbeit. „Wir wünschen uns auch für die Zukunft einen interessierten Begleiter, der uns ebenso viel Vertrauen entgegen bringt wie Bischof Maximilian“, schließt Barbara Mandl.
Die KHJÖ vertraut darauf, dass Bischof Maximilian Aichern die Leitung der Diözese Linz bis zur Neubesetzung in gewohnt offener, toleranter und mutiger Weise weiterführen wird.






