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ÖH-Wahlen – Chance zur Mitgestaltung des universitären Lebensraumes

Die Katholische Hochschuljugend Österreichs (KHJÖ) ruft ihre Mitglieder und alle Studierenden auf, bei der heurigen ÖH-Wahl vom 31. Mai – 2. Juni von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen und so einen Kontrapunkt zu der sich breit machenden Demokratiemüdigkeit und Politikverdrossenheit zu setzen.

Die KHJÖ ruft alle Studierenden auf, von ihrem Recht auf Mitbestimmung Gebrauch zu machen und an den ÖH-Wahlen nächste Woche teil zu nehmen. „Wenn Kompetenzen der StudierendenvertreterInnen von Seiten der Regierung zunehmend gekürzt werden, ist es besonders wichtig, durch hohe Wahlbeteiligung deutlich zu machen, dass wir mündige BürgerInnen sind, die konstruktiv Gesellschaft und Politik mitgestalten wollen“, so Barbara Mandl, Vorsitzende der KHJÖ.

Die ÖH-Wahlen werden heuer zum ersten Mal nach dem neuen Modus durchgeführt, in dem die Bundesvertretung der Studierenden nicht mehr direkt gewählt, sondern von den Universitätsvertretungen beschickt wird. „Das soll kein Grund sein, nicht wählen zu gehen“, meint Johanna Niederkofler, stellvertretende Vorsitzende der KHJÖ. Viel mehr sei genau aufgrund dieses Einschnittes wichtig, vom Recht, an den Universitäten zu wählen, Gebrauch zu machen. „Es entspricht unserer christlichen Grundeinstellung, das gesellschaftliche Geschehen nicht ungeachtet an uns vorüber gehen zu lassen, sondern uns einzubringen und die Verantwortung für die Gestaltung unseres Lebensumfeldes zu übernehmen – konkret also der Universitäten“, so Johanna Niederkofler weiter. Eine Möglichkeit dazu sei die Beteiligung an der bevorstehenden ÖH- Wahl.

„Durch eine hohe Wahlbeteiligung können wir ausdrücken, dass uns die Mitsprache unserer gewählten Vertreterinnen und Vertreter – an der Universität und auf Bundesebene – wichtig ist. Zudem drücken wir durch unsere Stimmabgabe Wertschätzung gegenüber demokratischem Engagement – einem wesentlichem Charakteristikum einer zukunftsfähigen Gesellschaft – aus,“ abschließend Barbara Mandl.

Die KHJÖ möchte der geringen Beteiligung an den ÖH-Wahlen entgegenwirken und appelliert an alle Studierenden, die Wahl nicht als Last, sondern als Chance zur Mitgestaltung und Mitbestimmung zu sehen und diese auch wahrzunehmen.

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