Presseaussendung: ÖH – Können keinen Stillstand brauchen!
Katholische Hochschuljugend Österreich (KHJÖ) ruft die ÖH zur raschen Weiterarbeit auf.
Wien, 30.06.08. Nach der überraschenden Abwahl des bisherigen ÖH Vorsitzenden und der Auflösung der Koalition in der ÖH hofft die KHJÖ darauf, dass in der heute stattfindenden außerordentlichen Sitzung der ÖH Bundesvertretung eine Einigung erzielt wird. „Jetzt ist wirklich nicht der Zeitpunkt, um zu streiten. Ich hoffe, die heutige Sitzung des Studentenparlaments bringt brauchbare Ergebnisse und die Fraktionen einigen sich darauf, gemeinsam für die Studierenden zu arbeiten!“ meint Simon Ebner, Bundesvorsitzender der KHJÖ. Der Zeitpunkt ist gerade deshalb ungünstig, da gerade die geplante und umstrittene Novelle zum Universitätsgesetz im Raum steht, an der die ÖH ja bereits einige berechtigte Kritikpunkte, etwa die Zugangshürden zu Masterstudien, aufgezeigt hat. „Da heißt es jetzt dranbleiben!“
„Wir Studentinnen und Studenten sind auf eine starke und funktionierende Standesvertretung angewiesen. Wenn man schon intern völlig zerstritten ist, wie soll man dann als lautes Sprachrohr für alle Studierenden nach außen dienen?“ fragt sich auch der Generalsekretär der KHJÖ, Philipp Ploner.
Die KHJÖ wünscht dem oder der zukünftigen ÖH Vorsitzenden, wer auch immer heute Nachmittag gewählt wird, alles Gute für die so wichtige Arbeit in der Studierendenvertretung, mahnt aber gleichzeitig eindringlich die Verantwortung ein, die jeder einzelne Mandatar und jede Mandatarin der ÖH für die Studierenden übernommen hat.
Für die Zukunft erhofft sich Ebner einen anderen Tonfall unter den Fraktionen. „Eine gute Gesprächsbasis ist das Um und Auf um etwas zu erreichen. Das gilt sowohl für den Dialog der Fraktionen untereinander, als auch und ganz besonders etwa in den Verhandlungen mit dem Ministerium.“






