
Die Schändung des KZ Mauthausen, Neonazi-Konzerte, rechtsextreme Aufmärsche, und Burschenschafter-Treffen zeigen, dass die rechtsextreme Szene immer mehr Raum in der Öffentlichkeit einnehmen will.
Die rechtsextreme Szene in Oberösterreich hat für den 1. Mai 2009 einen “Marsch durch Linz” angekündigt. Dieser Marsch wurde aber erfreulicherweise von den Behörden untersagt.
Dennoch haben sich zahlreiche österreichische (Jugend-)Organisationen und Vereine im Bündnis „Lichter gegen Rechts“ zusammengetan um am 30. April mit einem Fackelmarsch ein Zeichen für Menschwürde, Toleranz und Solidarität zu setzen!
Auch die Katholische Hochschuljugend Österreichs hat diese Aktion unterstützt. Mehrere tausend Menschen, darunter Vertreter/innen der KHJÖ, der Katholischen Jugend, der Katholischen Jungschar sowie zahlreicher anderer Organisationen setzten gemeinsam mit einem Lichtermeer ein starkes Zeichen gegen Rechts!
Für ein menschliches, demokratisches und friedvolles Miteinander!
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Unter dem Motto “KHJ von Gestern? – KHJ von Morgen!” verbrachten rund 20 Mitglieder der KHJÖ vom 6. bis 8. März ein gemeinsames Wochenende in Graz. Schwerpunkt war, neben der Bundesvorstandssitzung, ein Workshop bei dem es um die Vergangenheit und die Zukunft der KHJ ging. Im Zentrum eines Inhaltsblocks stand unser Inneres Statut und die Bedeutung, die es für den Einzelnen und die Gemeinschaft hat.
An den Abenden gab es Gelegenheit, das Grazer Nachtleben zu erkunden und die Grazer Gastgeber gaben einen Einblick in die “Studierendenbeisln” ihres Hochschulortes.
Den Abschluss des Wochenendes bildete ein gemeinsamer Gottesdienst in der Grazer Leechkirche mit unserem geistlichen Assistenten P. Markus Schmidt SJ.
Vorstandssitzung, Wochenende
Am 10. November war der Vorsitzende der KHJÖ, Simon Ebner, gemeinsam mit Maria Maltschnig, Bundesobfrau des VSSTÖ (Verband Sozialistischer StudentInnen), Dudu Kücükgöl (MJÖ, Muslimische Jugend Österreichs) sowie der Bundesobfrau der Jungen ÖVP, NAbg. Silvia Fuhrmann zu Gast beim „Standard“ Montagsgespräch zum Thema: „Was verlangt die Jugend von der neuen Regierung“
Gesprochen wurde, neben dem „Rechtsruck der Jugendlichen“ bei der vergangenen Nationalratswahl besonders auch über die Chancen und Befürchtungen unserer Generation.
Simon Ebner wünscht sich vor allem einen anderen Zugang zur Jugendpolitik seitens der handelnden Personen. „Junge Menschen sind kein Rohstoff, keine aufzubereitende Humanressource für die Zukunft. Leider scheint es so, als wäre aber genau das die Motivation für heutige Jugendpolitik“.
Zum Thema Universitäten meinte Ebner, man muss aufpassen, dass nicht mehr nur „Nutzwissen“ angeboten werde. Er fordert, auch dem „Bildungswissen“ im Sinne einer fundierten Allgemeinbildung wieder ein höherer Stellenwert in der universitären Ausbildung einzuräumen. „Eine fundierte Allgemeinbildung ist für die Persönlichkeitsentwicklung sehr wichtig. Bildung ist ein wesentlicher Punkt zum eigenständigen und kritischen Denken. Kritische Menschen glauben nicht alles, was in der Zeitung steht, oder von Populisten verbreitet wird“

Presseaussendung
Katholische Hochschuljugend Österreich (KHJÖ) ruft die ÖH zur raschen Weiterarbeit auf.
Wien, 30.06.08. Nach der überraschenden Abwahl des bisherigen ÖH Vorsitzenden und der Auflösung der Koalition in der ÖH hofft die KHJÖ darauf, dass in der heute stattfindenden außerordentlichen Sitzung der ÖH Bundesvertretung eine Einigung erzielt wird. „Jetzt ist wirklich nicht der Zeitpunkt, um zu streiten. Ich hoffe, die heutige Sitzung des Studentenparlaments bringt brauchbare Ergebnisse und die Fraktionen einigen sich darauf, gemeinsam für die Studierenden zu arbeiten!“ meint Simon Ebner, Bundesvorsitzender der KHJÖ. Der Zeitpunkt ist gerade deshalb ungünstig, da gerade die geplante und umstrittene Novelle zum Universitätsgesetz im Raum steht, an der die ÖH ja bereits einige berechtigte Kritikpunkte, etwa die Zugangshürden zu Masterstudien, aufgezeigt hat. „Da heißt es jetzt dranbleiben!“
„Wir Studentinnen und Studenten sind auf eine starke und funktionierende Standesvertretung angewiesen. Wenn man schon intern völlig zerstritten ist, wie soll man dann als lautes Sprachrohr für alle Studierenden nach außen dienen?“ fragt sich auch der Generalsekretär der KHJÖ, Philipp Ploner.
Die KHJÖ wünscht dem oder der zukünftigen ÖH Vorsitzenden, wer auch immer heute Nachmittag gewählt wird, alles Gute für die so wichtige Arbeit in der Studierendenvertretung, mahnt aber gleichzeitig eindringlich die Verantwortung ein, die jeder einzelne Mandatar und jede Mandatarin der ÖH für die Studierenden übernommen hat.
Für die Zukunft erhofft sich Ebner einen anderen Tonfall unter den Fraktionen. „Eine gute Gesprächsbasis ist das Um und Auf um etwas zu erreichen. Das gilt sowohl für den Dialog der Fraktionen untereinander, als auch und ganz besonders etwa in den Verhandlungen mit dem Ministerium.“
Presseaussendung