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Archiv für die Kategorie ‘Presseaussendung’

KHJÖ zu Gast im „Standard“ Montagsgespräch

11. November 2008

Am 10. November war der Vorsitzende der KHJÖ, Simon Ebner, gemeinsam mit Maria Maltschnig, Bundesobfrau des VSSTÖ (Verband Sozialistischer StudentInnen), Dudu Kücükgöl (MJÖ, Muslimische Jugend Österreichs) sowie der Bundesobfrau der Jungen ÖVP, NAbg. Silvia Fuhrmann zu Gast beim „Standard“ Montagsgespräch zum Thema: „Was verlangt die Jugend von der neuen Regierung“

Gesprochen wurde, neben dem „Rechtsruck der Jugendlichen“ bei der vergangenen Nationalratswahl besonders auch über die Chancen und Befürchtungen unserer Generation.

Simon Ebner wünscht sich vor allem einen anderen Zugang zur Jugendpolitik seitens der handelnden Personen. „Junge Menschen sind kein Rohstoff, keine aufzubereitende Humanressource für die Zukunft. Leider scheint es so, als wäre aber genau das die Motivation für heutige Jugendpolitik“.

Zum Thema Universitäten meinte Ebner, man muss aufpassen, dass nicht mehr nur „Nutzwissen“ angeboten werde. Er fordert, auch dem „Bildungswissen“ im Sinne einer fundierten Allgemeinbildung wieder ein höherer Stellenwert in der universitären Ausbildung einzuräumen. „Eine fundierte Allgemeinbildung ist für die Persönlichkeitsentwicklung sehr wichtig. Bildung ist ein wesentlicher Punkt zum eigenständigen und kritischen Denken. Kritische Menschen glauben nicht alles, was in der Zeitung steht, oder von Populisten verbreitet wird“

Simon Ebner, Vorsitzende der KHJÖ, beim Standard Montagsgespräch

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Presseaussendung: ÖH – Können keinen Stillstand brauchen!

30. Juni 2008

Katholische Hochschuljugend Österreich (KHJÖ) ruft die ÖH zur raschen Weiterarbeit auf.

Wien, 30.06.08. Nach der überraschenden Abwahl des bisherigen ÖH Vorsitzenden und der Auflösung der Koalition in der ÖH hofft die KHJÖ darauf, dass in der heute stattfindenden außerordentlichen Sitzung der ÖH Bundesvertretung eine Einigung erzielt wird. „Jetzt ist wirklich nicht der Zeitpunkt, um zu streiten. Ich hoffe, die heutige Sitzung des Studentenparlaments bringt brauchbare Ergebnisse und die Fraktionen einigen sich darauf, gemeinsam für die Studierenden zu arbeiten!“ meint Simon Ebner, Bundesvorsitzender der KHJÖ. Der Zeitpunkt ist gerade deshalb ungünstig, da gerade die geplante und umstrittene Novelle zum Universitätsgesetz im Raum steht, an der die ÖH ja bereits einige berechtigte Kritikpunkte, etwa die Zugangshürden zu Masterstudien, aufgezeigt hat. „Da heißt es jetzt dranbleiben!“

„Wir Studentinnen und Studenten sind auf eine starke und funktionierende Standesvertretung angewiesen. Wenn man schon intern völlig zerstritten ist, wie soll man dann als lautes Sprachrohr für alle Studierenden nach außen dienen?“ fragt sich auch der Generalsekretär der KHJÖ, Philipp Ploner.

Die KHJÖ wünscht dem oder der zukünftigen ÖH Vorsitzenden, wer auch immer heute Nachmittag gewählt wird, alles Gute für die so wichtige Arbeit in der Studierendenvertretung, mahnt aber gleichzeitig eindringlich die Verantwortung ein, die jeder einzelne Mandatar und jede Mandatarin der ÖH für die Studierenden übernommen hat.

Für die Zukunft erhofft sich Ebner einen anderen Tonfall unter den Fraktionen. „Eine gute Gesprächsbasis ist das Um und Auf um etwas zu erreichen. Das gilt sowohl für den Dialog der Fraktionen untereinander, als auch und ganz besonders etwa in den Verhandlungen mit dem Ministerium.“

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Studiengebühren: “Eine absurde Maßnahme”

6. Juni 2007

Die Katholische Hochschuljugend Österreichs (KHJÖ) zum Studiengebühren-Abarbeitungsmodell der neuen Bundesregierung.

Mit der Scheinlösung, die Studiengebühren durch einen Dienst an der Gesellschaft abarbeiten zu lassen, startet die neue Regierung denkbar schlecht in die Exekutive und stößt mit ihrem Vorschlag auf massive Kritik und Ablehnung in der KHJÖ.

“Das Modell, Studiengebühren gegen eine “freiwillig” geleistete Sozialarbeit zu erlassen, ist gänzlich unausgereift. Es trifft vor allem jene, die sich ihr Studium ohne zusätzliche Arbeit nicht finanzieren können und bürdet ihnen weitere Belastungen auf. Dem politischen Ziel, Studienzeiten zu verkürzen, wirkt diese Maßnahme entgegen und die Spirale mehr Arbeit, weniger Zeit für das Studium setzt sich fort. Diese Maßnahme ist absurd und verschlechtert die Situation Studierender”, empört sich Ingrid Kreutzer über das gestern vorgestellte Modell. Es drängt sich der Verdacht auf, dass es um nichts anderes geht, als billige Arbeitskräfte auf den Markt zu entlassen und vorhandene Löcher im Sozialsystem zu stopfen. Konsequenz davon ist die Wertminderung bisher geleisteter Sozialarbeit und eine Verschärfung der prekären Situation am Arbeitsmarkt, der Studierende auch ohne diesem unausgereiften Modell gegenüber stehen. “Anstatt der Einführung dieses Modells ist es viel wichtiger, neue Formen der Anerkennung von Ehrenamtlichkeit zu finden. KHJÖ-Mitglieder, die ja durchgängig Studierende sind, bringen oft mehr als 60 Stunden auf, um sich gesellschaftlich und sozial zu engagieren. Die Möglichkeit zum freiwilligen Engagement darf durch vorhandene Studienbedingungen nicht geschmälert werden, ebenso wenig wie ein Studium davon abhängen darf “, bringt Julia Baumgartner, stellvertretende Vorsitzende, einen neuen Aspekt ein. “Wir fordert ein Bildungssystem ohne Zugangsbeschränkungen und sozialer Selektion. Die Abschaffung der Studiengebühren und keine Scheinmaßnahmen, die die Studierenden zusätzlich belasten, sind dafür eine unumgängliche Maßnahme!”, so die Vorsitzenden unisono.

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60-Jahr-Feier

27. Mai 2006

Im April des Jahres 1946 wurde die Katholische Hochschuljugend Österreichs in Salzburg gegründet. Damals trafen sich TeilnehmerInnen aus Österreich und eine Abordnung von französischen, deutschen und holländischen Studierenden, um eine Grundlage für ein gemeinsames Engagement zu schaffen…

Die Schwierigkeiten, mit denen die Studierenden damals zu kämpfen hatten, unterschieden sich in vielerlei Hinsicht von der heutigen Situation. Trotzdem wurden in Salzburg wichtige Punkte beschlossen, die auch heute noch Gültigkeit haben. So schreibt Karl Strobl, der Gründer der KHJÖ, in seinen Erinnerungen:

Die Katholische Hochschuljugend legte von Anfang an den Akzent auf das Leben. Es sollte kein Vereinsschema gelten, sondern es sollte lebendiges Menschtum, lebendige Beziehung zwischen den Menschen vorhanden sein. Dieses Zueinander der Menschen sollte aber von Anfang an bestimmt sein durch Aktion, nicht durch Passivität. Aktion wurde verstanden als Integration von Sehen, Urteilen und Handeln. Die ganze Person sollte sich engagieren – mit allen Kräften. Nicht nur Individualitäten sollten sich herauskristallisieren, sondern vielmehr sollte die Gemeinschaft so sein, dass durch sie einzelne Personen zur Entfaltung kommen.

Nach wie vor ist es der KHJÖ ein großer Wert, eine Gemeinschaft zu sein, die sich um die Umsetzung christlichen Lebens an den Universitäten und Hochschulen bemüht. Die Gemeinschaft der KHJÖ setzt sich nicht nur aus Studierenden und den außerordentlichen Mitgliedern zusammen, sondern wir sind froh, dass auch Freunde und Freundinnen der KHJÖ ein Teil dieser Gemeinschaft sind. Ohne ihre ideelle und materielle Unterstützung wäre die KHJÖ nicht das, was sie ist: eine interdisziplinäre, Generationen übergreifende Gemeinschaft.

In diesem Sinne möchten wir dieses Jahr auch besonderen Wert auf eine gemeinsame 60-Jahr-Feier legen, die der Begegnung der Generationen dient, dem Austausch untereinander und dem gegenseitigen Kennenlernen. So entstand die Idee, eine Sternwallfahrt ausgehend von den Hochschulorten zu machen. Das gemeinsame Ziel ist das Stift Schlierbach in Oberösterreich, wo eine Eucharistiefeier mit Altbischof Maximilian Aichern, OSB und ein Festakt stattfinden. Natürlich ist im Rahmen eines gemeinsamen Mahles die Möglichkeit zum Gespräch gegeben.

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