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Archiv für die Kategorie ‘Uncategorized’

KHJÖ in jeder Lebenslage

27. November 2009
Immer mit dabei: Der neue KHJÖ-Kugelschreiber

Immer mit dabei: Der neue KHJÖ-Kugelschreiber

Höchst fairtrade: Das neue KHJÖ-T-Shirt (Farbe: weiß)

Höchst fairtrade: Das neue KHJÖ-T-Shirt (Farbe: weiß)

Die Merchandising-Artikel sind im Büro der Katholischen Hochschuljugend Österreichs eingetroffen.

Neben neuen Kugelschreibern, T-Shirts und Häferln bietet die KHJÖ auch Tau-Kreuze zum Tragen an. Die T-Shirts sind von der Marke Earth Positive, welche sowohl biologische Baumwolle einsetzt, wie auch für faire Produktions- und Arbeitsbedingungen steht. Die T-Shirts sind in den Größen S, M, L und XL erhältlich. Sie sind jedoch in Verhältnis zu anderen T-Shirts ein Stück größer geschnitten.

Die Produkte können sowohl von Einzelpersonen, wie auch von Hochschulorten bestellt werden. Das Generalsekretariat verrechnet einen Kostenanteil pro Stück.

T-Shirts EUR 5,00 pro Stück
Tassen EUR 1,50 pro Stück
Kugelschreiber EUR 0,20 pro Stück
Tau-Kreuze EUR 0,90 pro Stück

Bestellungen per Mail an khjoe@khj.at

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Aus allen Richtungen…

20. November 2009

Eine Audimax-Besichtigung als Teil des Abendprogramms

Eine Audimax-Besichtigung als Teil des Abendprogramms

…kamen die TeilnehmerInnen zur Vorstandssitzung der Katholischen Hochschuljugend Österreichs (KHJÖ). Über 20 Mitglieder aus Graz, Leoben, Linz, Salzburg und Wien trafen sich Mitte November 2009 in der Wiener Jugendkirche um gemeinsam zu planen und zu feiern.

Der inhaltlicher Schwerpunkt von Freitag Abend lag auf der Gestaltung der Aktivitäten und der Zusammenarbeit der einzelnen Hochschulorte. Kooperationsprojekte wurden konkretisiert, die Arbeit einzelner Hochschulorte verstärkt und die Arbeit des Bundesteams reflektiert.

In der Vorstandssitzung am Samstag wurden organisatorischen Weichen für die Zukunft der Katholischen Hochschuljugend gelegt. Neben den traditionellen Finanz- und Teamberichten stand die kritische Reflexion der Presseaussendung zu den Studierenden-Protesten und die Erarbeitung einer Vorgehensweise für zukünftige Pressemitteilungen im Zentrum.

Bestärkt durch die Ergebnisse dieses Wochenendtreffens bildete ein Gottesdienst den Abschluss der Vorstandssitzung.

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Kommentar: Klartext ohne ideologische Verblendung!

31. Oktober 2009
Das Bild der KHJÖ zur Bildungsdiskussion

Das Bild der KHJÖ zur Bildungsdiskussion

Soll ich Facebook-Fan der “Audimax-Besetzung” sein? Ist das auch möglich, wenn ich manche Forderungen differenzierter betrachte? Ist das auch möglich, wenn sich meine Solidarität mit der kubanischen Revolution noch immer sehr in Grenzen hält? Kurz, kann man Probleme der österreichischen Universitäten sachlich diskutieren? Ideologien sind wichtig als individueller Werte-Wegweiser, sollen jedoch keine Problemlösung verhindern.

Ziel der Bildungspolitik muss es sein, jungen Menschen die jeweils bestmögliche (Aus-)Bildung in bestmöglichen Bildungseinrichtungen zu bieten. Die Finanzkraft der Eltern darf dabei keine Rolle spielen und soll niemanden vom Studieren abhalten. Heißt das grundsätzlich keine Studiengebühren? Oder Studiengebühren ja, aber mit einem gut ausgebauten, sozial treffsicheren Stipendiensystem, (es zahlen jene, die es sich leisten können)? Heißt das auch grundsätzlich freien Hochschulzugang in jeder Studienrichtung? Wären also etwa Studieneingangsprüfungen eine neue kulturelle Barriere um bildungsfernen Schichten ihren Verbleib in eben jener sozialen Schicht zu “garantieren” ? Und wie groß ist die Gefahr, an den Bedingungen und Bedürfnissen des Arbeitsmarktes vorbei auszubilden?

Die Uni ist ein Lebensraum. Sie darf kein Ort sein, wo Studierende als bloße Bildungskonsumenten betrachtet und behandelt werden. Sie muss Platz bieten, um über die eigentliche Fachausbildung hinaus noch zusätzliches Wissen und Qualifikationen zu erwerben. Sie darf auch ehrenamtlicher Betätigung nicht die Luft nehmen vor lauter Anwesenheitspflicht und zunehmender Verschulung. Ein junger Mensch muss die Universität als selbstständig denkende, gut ausgebildete kritische Persönlichkeit verlassen können.

Die Republik Österreich benötigt keine Bürger/-innen, denen auch noch auf Hochschulen vermittelt wurde, dass es wie bei Multiple-Choice-Prüfungen, nur eine Wahrheit gibt. Spätestens in der Wahlkabine wären sie überfordert. Junge Menschen müssen in die Lage gebracht werden, sich ihr eigenes Bild machen zu können und kritisch vorgegebene Lehrweisheiten hinterfragen zu können.

Wenn also die Audimaxbesetzer ihre Kubaplakate entfernen, können sie sich für eine größere Masse von Studierenden, mit im Grunde gleichen Forderungen, öffnen. Die ausgelöste Bildungsdebatte muss genützt werden, um eine Zusammenarbeit zwischen allen ÖH-Gruppierungen von links bis rechts zu bewirken. Denn eine Besetzung mag geeignet sein, um Aufmerksamkeit zu erregen. Danach muss aber an Lösungen gearbeitet werden können!

Erstellt von Simon Ebner und Peter Schauer

Link zum derStandard-Kommentar
Link zur KHJÖ-Erwähnung im Kurier
Link zur KHJÖ-Erwähnung in “Die Presse”
Link zur Audimax-Besetzungs-Homepage “Unsere Uni”

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Jetzt an Lösungen arbeiten!

31. Oktober 2009
Stellungnahme der KHJÖ zu den Audimax-Protesten

Stellungnahme der KHJÖ zu den Audimax-Protesten

Die Katholische Hochschuljugend Österreichs begrüßt, dass der Reformstau an den Universitäten wieder oben auf der politischen Agenda angekommen ist. Sie warnt aber alle Beteiligten davor, sich mit utopischen Forderungen oder Fundamentalopposition dagegen in ideologischen Grabenkämpfen zu verirren.

Jede/r soll Chance zu guter Ausbildung bekommen!
Es herrscht wohl Konsens darüber, dass es Ziel der Bildungspolitik sein muss, jungen Menschen die jeweils bestmögliche (Aus)bildung in bestmöglichen Bildungseinrichtungen zu bieten. Die Finanzkraft der Eltern darf dabei keine Rolle spielen und soll niemanden vom Studieren abhalten.
Jede/r soll das studieren können, was er oder sie will. Schließlich wird man nur einen Beruf gut ausüben können, den man gerne macht. Ordentliche Studienbedingungen müssen gewährleistet werden!
Es geht um Fixplätze in Pflichtseminaren möglichst in Verbindung mit einem Sitzplatz im Hörsaal. Es geht darum, nicht ein halbes Jahr auf eine Betreuungsperson für die Diplomarbeit zu warten – und im Idealfall nach dem Abschluss des Studiums auch einen entsprechenden Beruf zu finden!
Die KHJÖ betont aber auch, dass Ausbildung ohne Rücksicht auf die Bedürfnisse des Arbeitsmarktes der Sache auf keinen Fall dienen!

Uni als Lebensraum!
Uni darf kein Ort sein, wo Studierende als bloße Bildungskonsumenten betrachtet und behandelt werden. Sie muss Platz bieten, um über die eigentliche Fachausbildung hinaus noch zusätzliches Wissen und Qualifikationen zu erwerben. Sie darf auch ehrenamtlicher Betätigung nicht die Luft nehmen vor lauter Anwesenheitspflicht und zunehmender Verschulung. Blankes „Nutzwissen“ darf nicht einfach vor breiteres „Bildungswissen“ gestellt werden!

Demokratie lebt von selbstständig denkenden, kritischen Menschen!
Wenn jungen Menschen schon die Ausbildungsstätte lehrt, dass man am besten durchkommt, wenn man stur das Vorgegebene lernt und am besten mit dem Strom schwimmt, wird man irgendwann in der Sackgasse der Unselbstständigkeit landen.

Sprung über ideologischen Schatten!
Ideologien sind wichtig als individuelle Wertewegweiser, dürfen aber sachliche Problemlösungen nicht verhindern. Es ist möglich, dass Studierende mit den Studienbedingungen unzufrieden sind, und trotzdem noch immer nicht mit der kubanischen Revolution sympathisieren!
Wenn sich die Proteste wieder auf die wesentlichen Probleme an den Unis konzentrieren, kann auch eine größere Masse von Studierenden diese Proteste unterstützen.
Auch von den ÖH-Fraktionen von links bis rechts erwartet sich die KHJÖ den Sprung über den ideologischen Schatten und eine inhaltliche Zusammenarbeit. Spätestens dann wird das Ministerium in einen Dialog auf Augenhöhe eintreten müssen.

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