Istanbul 2009 – Tag 6 – Außenhandelsstelle und Mechitharistenschule

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Heute gibt’s Börek zum Frühstück: Käse-Teig-Rollen, deftig und gut. Solchermaßen gestärkt, fahren wir mit Straßenbahn und U-Bahn zur Österreichischen Außenhandelsstelle. Der Handelsdelegierte Mag. Marco Garcia erläutert uns Art und Ausmaß des österreichischen Engagements in der Türkei und erzählt uns einiges über die wirtschaftliche Lage des Landes.

Bei wieder mal strömendem Regen geht es dann weiter zur Mechitharistenschule. Die Mechitharisten sind ein armenischer Ableger der Benediktiner. Die Zahl der Patres hier ist auf zwei geschrumpft, doch ein junger und motiviert wirkender „nicht-geistlicher“ Lehrkörper scheint den Verlust wettzumachen. Wir werden von den Patres und der jungen Direktorin begrüßt, der Schulchor singt uns zwei armenische Weisen vor. In der Kirche, die uns einer der Patres vorstellt, „revanchieren“ wir uns mit einem Taizé-Lied. Der Elternverein hat gehörig aufgetischt. Wenn wir dieses Buffet geahnt hätten, hätten wir uns glatt das Mittagessen sparen können. Thomas spielt Schach gegen einige Schüler und ihren Schachlehrer, während wir übrigen versuchen, mit SchülerInnen und Lehrern ins Gespräch zu kommen. Es funktioniert ganz gut, weil alle Englisch und einige sogar Deutsch können.

Am Abend gehen wir gemeinsam Essen in ein Restaurant in Eminönü. Dem Angebot des Betreibers, sein Lokal zu späterer Stunde für uns in eine Disco mit „crazy music“ zu verwandeln, tragen wir nur zum Teil Rechnung. Ein bissl tanzen wir schon, aber nur ein bissl.


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