Besinnungstage der KHJ-Leoben
09.03-11.03.2012
Lass du mich Stille werden,
mein Herz und Gott,
nur deine Stimme hören in Glück und Not.
Bring eignes Wollen in mir zur Ruh`
und meines Lebens Fragen
entscheide DU
Still werden. Den Atem spüren. Mich in Gottes Gegenwart stellen.
Gerade in der Fastenzeit sollte man sich der wichtigen Dinge im Leben bewusst werden. Doch für viele ist das oft gar nicht so leicht. Wir hetzen von Termin zu Termin und sind am Abend froh, einfach nur vorm Fernseher zu liegen und an nichts mehr denken zu müssen.
Als Student fällt auch das häufig weg, da sind oft Lern-Nachtschichten am Plan, um die Übungen und Prüfungen zu bestehen. Als Ausgleich geht man dann schon gern mal auf ein Bier mit seinen Freunden, doch das kann man selten genießen, da man mit dem Kopf schon wieder bei der nächsten Lehrveranstaltung ist. Es ist einfach sehr schwer, zur Ruhe zu kommen.
Die KHJ Leoben bot letzen Freitag die Möglichkeit, unter der Leitung von Pater Albert Holzknecht, Besinnungstage im Stift Seckau zu verbringen. Die Gelegenheit nutzten inklusive mir noch zehn weitere Studenten. Diese kurzen Exerzitien oder Besinnungstage behandelten die Themen „Stille“, „Gott als Schöpfer“ und „Die barmherzige Dreifaltigkeit“. Pater Albert brachte uns die Themen mithilfe von Schriftbetrachtungen und Gebeten näher. Dieses Wochenende bot Zeit, sich mit seinen Problemen und Gedanken in Ruhe auseinander zu setzen und diese Chance wurde von jedem Teilnehmer wahrgenommen. Außerdem gab es noch die Möglichkeit eines Begleitgespräches mit Pater Albert, was auch einige nutzten. Am Samstagabend konnte man zur Beichte gehen, danach merkte man jedem einzelnen an, wie gut das tun kann. Es war für mich eine unglaublich wertvolle Erfahrung, die ich nicht missen möchte.
Ich glaube es ist wichtig, in so einer stressigen Zeit wie heute, sich mal eine Pause zu gönnen. Gebete und die Bibel können hierzu eine Hilfestellung bieten. Ich möchte euch nun alle dazu anregen, einen kurzen Moment still zu werden. Geht in die Natur, werdet euch der Kraft der Sonne bewusst, genießt den Wind und hört den Klang der Vögel. Versucht für kurze Zeit die Alltagssorgen zu vergessen und nehmt einfach nur wahr.
An dieser Stelle möchte ich mich nochmals für die tolle Betreuung von Pater Albert bedanken. Er hat uns allen gezeigt, wie schön und erholsam es sein kann, wenn man versucht zur Ruhe zu kommen und nicht immer vor allem „wegrennt“ Man muss sich seinen Gefühlen und Ängsten stellen, nur so kann man aus seinen Schwächen Stärken machen.
Außerdem danke ich Raphael und allen anderen fleißigen KHJlern und –innen für die super Organisation!
Zum Schluss möchte ich an einen Satz aus der Bibel (1 Kön 19,4-13) erinnern:
Nicht im Getöse, im Leisen zeigt sich der Weg.
Alles Liebe
Marlies



Die beiden Wörter fasten und essen passen nicht zusammen, da ist sich die Katholische Hochschuljugend einig. Trotzdem wurden am 9. März 2010, 34 Professoren, Assistenten, Studenten und Studentinnen mit einer Kartoffelsuppe verköstigt. Zusammenkommen um eine Speise zu teilen, dass ist ein starkes Zeichen von Gemeinschaft. Teilen – ein Stichwort das wiederum sehr gut zum Thema Fasten passt. Deshalb hat sich die KHJ dazu entschlossen heuer schon zum zweiten mal ein solches Fastenessen zu veranstalten.
r 2010, einen Freitag Nachmittag, drängten sich Studenten in die große Aula der Montanuniversität Leoben. Ein Name zog fast 100 Studenten wie ein Magnet an – DI Norbert Frischauf. Er ist Wissenschaftler am Forschungszentrum für Energie (JRC-IE) der Europäischen Kommission in Petten, Niederlande.
