Buchpräsentation “Aus dem Leben für das Leben”

7. Januar 2014

Ein Abend mit Liedern und Texten zum Nachdenken von und mit Hildegard Stofferin zum Thema “Aus dem Leben für das Leben”.

Am Donnerstag, dem 9.1.2014 um 19:00 Uhr im Collegium Josefinum.

Eintritt frei!

Joel Aktivitäten, Kalender

Brücke 01/14 – Das Mysterium – Die Fastensuppe

3. März 2014

Das Mysterium der Zahlen im Leben von Studierenden. Ein Studienjahr ist voll von Zahlen. Einerseits die Noten die unsere Leistungen verdeutlichen oder die Zahl 13, welche vielen von uns Glück bringt. Weiters ist auch unser Studienjahr in zwei Semester gegliedert, das Winter- und das Sommersemester. Diese beiden bilden einen großen Rahmen über alle Aktivitäten, die wir während des Studienjahres veranstalten. Eine Veranstaltung möchte ich in weiterer Folge vorstellen, die im Rahmen der Fastenzeit von der Katholischen Hochschuljugend Leoben schon seit einigen Jahren organisiert wird. Die 40-tätige Fastenzeit gibt uns die Möglichkeit in sich zu kehren, aber sie bietet uns auch die Möglichkeit bewusst auf das Thema „Teilen“ aufmerksam zu machen und Projekte zu unterstützen, die es ermöglichen, dass auch anderen Menschen ein Osterfest bereitet wird.

Fastenessen

Aus diesem Grund gibt es in der Fastenzeit an zwei Dienstagen, dem 11. und 18. März 2014, um 12.00 Uhr die traditionelle Fastensuppe im Studentenheim des Collegium Josefinum. Die Suppe wird von Studierenden der Katholischen Hochschuljugend zubereitet und anschließend verteilt. Der Erlös der heurigen Fastensuppe wir dem Verein „VinziDorf“ gespendet. Im letzten Jahr konnten mehr als 400€ gesammelt werden. Davon wurden ein Kamel und ein Esel für Projekte der Caritas gekauft. Das Mysterium über die Anzahl der  Besucherinnen und Besucher und der Spendenhöhe, lässt sich mit Ihrem Besuch und Ihrer Spende auflösen. Die KHJ hofft so auch in diesem Jahr auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher, um auch weiterhin Sozialprojekte unterstützen zu können.

Joel Aktivitäten, Brücke Artikel

Nikolausbesuch in der KHJ Leoben

17. Dezember 2013

Wer hätte das gedacht? Dieses Jahr waren alle brav, und so kam der Nikolaus auch ohne den Krampus aus.

nikolo_01_2013

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Joel Allgemein

“Faszination Schädel” in der Kunsthalle Leoben

10. Dezember 2013

„Kopfkultur“ – Da Vinci in Leoben, der bunte Schädel am Bahnhofsgebäude, Plakate, Poster und immer wieder Ankündigungen. Die Ausstellung „Faszination Schädel“ ist nun schon seit Anfang des Jahres Thema in Leoben und neulich haben auch wir, von der KHJ-Leoben, uns ein Bild darüber gemacht. Ich muss sagen, trotz anfänglicher Skepsis – denn Schädel gehören eigentlich nicht unbedingt zu meinen Interessen – bin ich sehr positiv überrascht gewesen. Die Sammlung fasst Exponate kunstvoll und fein verarbeiteter Schädel von überall auf der Welt, Kult von dem die meisten von uns vermutlich noch nie gehört – geschweige denn gesehen-haben, Werke von Da Vinci bis Gall und sogar Schädel von Vorfahren von vor unvorstellbaren rund 170.000 Jahren. Abschließend rundet Schädelkult aus der Moderne die Ausstellung ab und gab so manchem Anlass, diesen in Zukunft vielleicht auch (in südamerikanischer Manier) auf die eine oder andere Art zu zelebrieren. Diese außergewöhnliche Ausstellung ist, wie wir erfahren haben, dank zahlreicher Leihgaben internationaler Museen möglich geworden und auch deshalb empfehle ich, mal vorbei zu schauen, solange die Möglichkeit besteht! Die meisten werden wohl – wie auch wir es waren – überrascht sein, wozu so ein Kopf alles gut sein kann. Abschließend bedanken wir uns recht herzlich bei Bürgermeister Dr. Matthias Konrad und Stadtpfarrer Dr. Markus Plöbst für die spendierten Eintrittskarten.

Martina Schwarzenbacher

Joel Aktivitäten, Allgemein

Brücke 05/13 – Die Stille

25. November 2013

Jeden Donnerstag während der Studienzeit treffen sich die Studierenden und die Professoren in der Barbara Kapelle des Collegium Josefinum, um gemeinsam den Alltag hinter uns zu lassen, zu beten und in der Stille einen Weg nach innen zu finden. Pater Mag. Albert Holzknecht SJ, der zweite Hochschulseelsorger neben Pfarrer Dr. Markus J. Plöbst, fährt dazu jede Woche von Graz nach Leoben, um mit uns das Abendgebet zu zelebrieren. Im Laufe des letzten Jahres wurde das Abendgebet umgestaltet und so dürfen wir nun regelmäßig im Rahmen des Abendgebetes an einer angeleiteten Stille durch Pater Mag. Albert Holzknecht SJ. teilhaben. Er lädt während des Gebetabends ein, still zu werden, um Gottes Gegenwart zu spüren. Diese Stille wird mit Gebeten und Gedanken des Hl. Ignatius angeleitet. Ignatius von Loyola war der wichtigste Mitbegründer und Gestalter der später auch als Jesuitenorden bezeichneten Gesellschaft Jesu.

Pater Mag. Albert Holzknecht SJ. bietet der KHJ Leoben immer wieder die Möglichkeit an, die Exerzitien zu begleiten und gibt so den Studierenden die Möglichkeit, insbesondere in der Fastenzeit still zu werden und sich auf die wesentlichen Aspekte des Lebens zu konzentrieren. Die Stille im Gebet und auch beim Gehen, die bei den Jesuiten eine wesentliche Rolle spielt, konnte auch bereits bei diversen Sternwallfahrten erlebt werden, die von Pater Mag. Albert Holzknecht SJ. geleitet wurden.

Karina Reppnig

Joel Allgemein, Brücke Artikel

Brücke 04/2013 – Alt werden jung bleiben

18. November 2013

Tagtäglich lesen wir in den Medien bzw. werden wir überflutet von Werbematerialien was Frau und Mann gegen den Prozess des Älterwerdens machen können. Es gibt Cremen, Vitaminshakes, Medikamente und vieles mehr, die uns alle versprechen ewig jung und schön zu bleiben. Wieso ist das Älterwerden ein negativ bzw. ein Defizit behafteter Entwicklungsprozess? Einige Jahre, Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte früher sah man das Alter als ein Geschenk. Ältere Mitmenschen hatten zumeist viel Erfahrung und jede Menge Lebensweisheiten, an denen die Menschen teilhaben wollten und die sie ihren jüngeren Familienmitgliedern mitgaben. Das Alter wurde als ein Reifungsprozess gesehen, dass sowie auch im Glauben mit dem zunehmenden Alter wächst. Die Menschen sollten nicht über den Verlust diverser körperlicher Funktionen traurig sein, sondern glücklich über die Erfahrungen, die sie gemacht haben und dass es ihnen, möglich ist ein langes Leben zu haben. Lebensweisheiten und Erfahrungen erleichtern die Bewältigung von Krisen. Stehen wir in jungen Jahren vielen Herausforderungen gegenüber, die uns nur schwer zu meistern scheinen, können im Alter Herausforderungen mit der Lebenserfahrung oftmals leichter bewältigt werden. Die Koexistenz zwischen Alt und Jung ist von großer Bedeutung. Einerseits in der Gesellschaft, da die Menschen jeder Altersgruppe voneinander profitieren und lernen können, und auf der anderen Seite ist es wichtig, dass wir unseren Geist auch im Alter jung halten, um uns den Herausforderungen stellen zu können. So hat auch Jean Jacques Rousseau vor vielen Jahren schon gesagt:

“Die Jugend ist die Zeit, Weisheit zu lernen. Das Alter ist die Zeit, sie auszuüben.”

Die Jugend bzw. das Alter auf eine genaue Zeitspanne festzulegen, wirkt in der heutigen Zeit sehr überholt. Es geht darum zu erkennen, dass jedes Alter eine Zeit ist, Weisheit zu lernen, die wir zu einem späteren Zeitpunkt benötigen können. Daher ist es wichtig, auch wenn wir älter werden unseren Geist jung zu halten, um jung zu bleiben. Es sind nicht die äußeren Werte von Bedeutung, wie möglichst wenig Falten zu haben, sondern wichtig ist es, an innerer Reife zu gewinnen und daher ist es von großer Bedeutung, diese Reife und Weisheit in jungen Jahren zu lernen, um im Alter diese Weisheit auszuüben und nicht vorgegeben Schönheitsidealen nachzueifern, sondern jene Werte zu erkennen, die unser Leben glücklicher machen. Daher ist die Gemeinsamkeit in unserem Körper, einerseits im Geiste jung zu bleiben, andererseits aber auch den körperlichen Prozess des Älterwerdens zuzulassen, für jeden von uns eine tägliche Herausforderung. Der Glaube wächst im Alter und auch der Glaube an uns selbst sollte im Alter wachsen.

Karina Reppnig und Andreas Hausberger

Joel Allgemein, Brücke Artikel

Brücke 03/2013 – Online mit Gott

7. November 2013

Was bedeutet „Online mit Gott“ zu sein? Ist dies eine neue Form mit Gott zu kommunizieren, oder braucht es dafür mehr? Welche Bedeutungen haben die Wörter „online“ und „offline“ in unserem Glauben?

In unserer heutigen Zeit, einem Zeitalter der sozialen Netzwerke versuchen immer mehr Communities mit ihren Mitgliedern „online“ in Kontakt zu bleiben. Auch der neue Papst, Franziskus hat diesen Weg gewählt um mit seinen Followern (twitter) in Kontakt zu bleiben. Bei uns ist Facebook “the way of social network to connect people”.

Viele Glaubensgemeinschaften treten bzw. bleiben nun immer öfter mit ihren Mitgliedern über das Internet in Kontakt. Seelsorger versuchen so die Gläubigen zu erreichen. Ist dies wirklich ein guter Weg, oder benötigen wir zum Erhalt der Glaubensgemeinschaften andere Hilfen, wie die Menschen persönlich in Kontakt bleiben können. Vielleicht müssen wir, um mit Gott „online“ zu sein, zuerst in der virtuellen Welt „offline“ gehen. Das soll heißen, wir müssen zu uns selbst finden um offen zu werden für Gott. Diese Offenheit erleben wir besonders in der Zeit von Ostern bis Pfingsten, es ist jene Zeit in der Gott besonders zu uns Menschen in Kontakt tritt. Die Bibelgeschichten versuchen zu dieser Zeit besonders den Menschen wieder „online“ zu holen, in diesem Sinne, kann man die Bibel ein bisschen wie eine Plattform sehen, wo wir mit Gott in Kontakt treten, um uns auszutauschen. Dieser Austausch mit Gott hat eine besondere Bedeutung, wichtig dabei ist, wie uns auch das Pfingstereignis gezeigt hat, unsere Mitmenschen zu verstehen. Beginnen soll dieser Austausch mit unseren Mitgläubigen in der Familie, bei Freunden und Nachbarn. Dieses Miteinander soll aber auch über die Grenzen möglich sein und dabei kann uns das Internet mit seinen vielen Plattformen eine Hilfe sein um in den vielen Weltsprachen doch gemeinsam zu kommunizieren und so den Glauben auch im Web 2.0. zu leben und erleben.

Daher sollen wir auch diesen Weg, des „online“ treten mit Gott in der digitalen Welt nutzen. Die Bibelstelle vom ersten Brief des Johannes 4, 12

 

„Niemand hat Gott je geschaut; wenn wir einander lieben, bleibt Gott in uns, und seine Liebe ist in uns vollendet.“

 

zeigt uns, wie wichtig es ist Gott in den Menschen zu sehen und so mit ihnen in Kontakt zu treten, um mit Gott „online“ zu sein. In diesem Sinne sind wir davon überzeugt, dass es auch möglich ist, mit Gott über das Internet in Kontakt zu treten, wenn wir mit unseren Mitgläubigen auf Foren im Gespräch sind. Wichtig ist aber, dass wir mit Gott „online“ sind, egal ob im Web 2.0. oder in der persönlichen Interaktion mit den Menschen.

Karina Reppnig und Andreas Hausberger

Joel Allgemein, Brücke Artikel

Brücke 05/2012 – Lifestyle

19. Januar 2013

Welchen Lifestyle habe ich als Studentin und Mitglied einer katholischen Studentengruppe wie der KHJ-Leoben? Was prägt unseren christlichen Lifestyle in der KHJ-Leoben?

Wir, von der Katholischen Hochschuljugend Leoben, haben uns vor dem Sommer überlegt, wie wir junge Studentenkollegen/innen für unseren christlichen Lifestyle begeistern können. Es gab viele verschiedene Meinungen, wie wir dies gestalten könnten. Einerseits wurde uns bewusst, dass vor allem die Kontinuität bewährter Rituale, wie der gemeinsame Besuch der Sonntagsmesse, das Morgengebet am Dienstag und auch das Abendgebet am Donnerstag, unsere Studentenwoche stark beeinflusst und unsere Zusammengehörigkeit stärkt.  Wir wollten aber auch auf uns aufmerksam machen und auch bei jenen Studenten bekannt werden, die unsere Gruppe noch nicht so gut kennen. Daher haben wir ein Semester-Opening veranstaltet, das unter dem Motto „burning down the sau – die KHJ Leoben stellt sich vor“ stattfand. Die Motivation für dieses Fest war, neue Mitglieder für die KHJ Leoben zu begeistern. Gestartet wurde mit einem Gottesdienst um 18:00 Uhr in der Stadtpfarrkirche St. Xaver in Leoben. Anschließend ging die Party im Josefinum los, wo bereits das Spanferkel am Grill lag. Zu trinken gab es Bier, Wein und das Spezialgetränk HUGO. Für die Nachspeise standen viele verschiedene Kuchen bereit. DJane Kathi sorgte für gute Stimmung. Die Party war sehr gut besucht und wir hoffen, dadurch auch einige neue Mitglieder gewonnen zu haben. Es war uns wichtig zu zeigen, dass wir viele verschiedene Veranstaltungen, wie Partys, gemeinsames Kochen, Künstlercafé oder auch Kulturausflüge organisieren. Wichtig dabei ist uns stets, die Zusammengehörigkeit und das Gefühl „in einer Gemeinschaft aufgehoben sein“, zu vermitteln und zu leben! Dieses Gefühl möchten wir auch an Studenten weitergeben, die noch auf der Suche nach ihrem Lifestyle und einer Gemeinschaft sind.

Aber zählt nun nur der Erfolg möglichst viele neue Mitglieder zu finden, oder gibt es noch etwas, das mehr zählt?

Zählt nicht auch der Gedanke daran, andere Menschen dafür zu begeistern auch ein Leben im Blick auf die christlichen Wurzeln zu leben? Natürlich kann diese Begeisterung unterschiedlich stark ausfallen und nicht jeder möchte unseren Lifestyle übernehmen, dies muss uns auch immer wieder klar sein. Wichtig ist jedoch, dass jeder seinen Lifestyle findet, einen Lifestyle, der Identität und Halt gibt. Damit wird das Leben für uns und unsere Menschen wertvoll und wir müssen uns nicht krankmachenden gesellschaftlichen Zwängen unterwerfen. Es liegt an jedem von uns, diese Zwänge und starre Strukturen zu hinterfragen, aufzubrechen und einen individuellen, für uns passenden Lifestyle zu finden. Dies kann für den einen der christliche Lifestyle und für den anderen ein anderer, genauso wertvoller Lifestyle sein.

Karina Reppnig

matthias Allgemein, Brücke Artikel

Brücke 04/2012 – Glaube

18. Januar 2013

Als ich das E-Mail erhalten habe, dass ich zum Thema Glaube meine Gedanken niederschreiben darf, wusste ich anfangs nicht so genau, wie ich an dieses Thema herangehen sollte. Dann erinnerte ich mich an ein Zitat, das ich vor einiger Zeit gelesen habe:

Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzten kann, so ist es der Glaube an die eigene Kraft. 

Marie von Ebner-Eschenbach

Dieses Zitat ist eine sehr interessante Herangehensweise zum Thema Glaube. Ich denke jedoch, dass in diesem Begriff noch viel mehr drinnen steckt. Jeder von uns glaubt an etwas, ich meine, auch wenn so manche von sich behaupten „Glaubensfrei“ zu sein. Für uns Christen ist der Glaube an Gott und Jesus von besonderer Bedeutung. Dieser Glaube verbindet uns in unserer Gemeinschaft. Was verbindet uns mit den anderen Gläubigen dieser Welt? Ich denke, dass dies der Glaube ist, dass Gott, welchen Namen auch immer wir ihm geben, alle Menschen dieser Welt begleitet, dass es ein göttliches Gegenüber und Danach, ein Leben nach dem Tod gibt.

In den letzten Jahren wenden sich immer mehr junge Menschen von der katholischen Kirche ab. Meist hört man Kommentare wie: „Ich kann auch ohne Kirche gläubig sein.“ Diese Meinung kann ich nicht nachvollziehen. Ich denke es braucht natürlich eine Gemeinschaft wie die der Christen, Juden oder Muslime, um seinen Glauben leben zu können. Den Glauben bedeutet vor allem Vertrauen. Ein Vertrauen darauf zu haben, dass in schwierigen Zeiten jemand an meiner Seite steht und mir neue Kraft gibt. Gott und meine Mitmenschen geben mir Vertrauen, eine neue Zuversicht, um an meine eigenen Ressourcen und Kraftquellen glauben zu können und um positiv in die Zukunft zu gehen.

Leider erleben viele junge Menschen die Kirche aufgrund vieler einseitiger Berichterstattungen, sehr negativ. Leider haben Menschen in der Kirche in den letzten Jahren aber auch immer wieder Gründe genug für negative Meldungen gegeben.

Ich wünsche mir, dass sich junge Erwachsene um ein eigenständiges Bild der Kirche bemühen. Dass sie mit diesen guten Erfahrungen, wie auch ich in der Katholischen Hochschuljugend, Kraft für das Leben schöpfen. Dass sie glauben können, dass diese Kraft in der Gemeinschaft – dass Gott mit uns – die Welt zum Guten verändert.

 

Karina Reppnig

matthias Allgemein, Brücke Artikel

Besinnungstage der KHJ-Leoben

25. März 2012

09.03-11.03.2012

Lass du mich Stille werden,
mein Herz und Gott,
nur deine Stimme hören in Glück und Not.
Bring eignes Wollen in mir zur Ruh`
und meines Lebens Fragen
entscheide DU

Still werden. Den Atem spüren. Mich in Gottes Gegenwart stellen.
Gerade in der Fastenzeit sollte man sich der wichtigen Dinge im Leben bewusst werden. Doch für viele ist das oft gar nicht so leicht. Wir hetzen von Termin zu Termin und sind am Abend froh, einfach nur vorm Fernseher zu liegen und an nichts mehr denken zu müssen.

Als Student fällt auch das häufig weg, da sind oft Lern-Nachtschichten am Plan, um die Übungen und Prüfungen zu bestehen. Als Ausgleich geht man dann schon gern mal auf ein Bier mit seinen Freunden, doch das kann man selten genießen, da man mit dem Kopf schon wieder bei der nächsten Lehrveranstaltung ist. Es ist einfach sehr schwer, zur Ruhe zu kommen.

Die KHJ Leoben bot letzen Freitag die Möglichkeit, unter der Leitung von Pater Albert Holzknecht, Besinnungstage im Stift Seckau zu verbringen. Die Gelegenheit nutzten inklusive mir noch zehn weitere Studenten. Diese kurzen Exerzitien oder Besinnungstage behandelten die Themen „Stille“, „Gott als Schöpfer“ und „Die barmherzige Dreifaltigkeit“. Pater Albert brachte uns die Themen mithilfe von Schriftbetrachtungen und Gebeten näher. Dieses Wochenende bot Zeit, sich mit seinen Problemen und Gedanken in Ruhe auseinander zu setzen und diese Chance wurde von jedem Teilnehmer wahrgenommen. Außerdem gab es noch die Möglichkeit eines Begleitgespräches mit Pater Albert, was auch einige nutzten. Am Samstagabend konnte man zur Beichte gehen, danach merkte man jedem einzelnen an, wie gut das tun kann. Es war für mich eine unglaublich wertvolle Erfahrung, die ich nicht missen möchte.

Ich glaube es ist wichtig, in so einer stressigen Zeit wie heute, sich mal eine Pause zu gönnen. Gebete und die Bibel können hierzu eine Hilfestellung bieten. Ich möchte euch nun alle dazu anregen, einen kurzen Moment still zu werden. Geht in die Natur, werdet euch der Kraft der Sonne bewusst, genießt den Wind und hört den Klang der Vögel. Versucht für kurze Zeit die Alltagssorgen zu vergessen und nehmt einfach nur wahr.

An dieser Stelle möchte ich mich nochmals für die tolle Betreuung von Pater Albert bedanken. Er hat uns allen gezeigt, wie schön und erholsam es sein kann, wenn man versucht zur Ruhe zu kommen und nicht immer vor allem „wegrennt“ Man muss sich seinen Gefühlen und Ängsten stellen, nur so kann man aus seinen Schwächen Stärken machen.

Außerdem danke ich Raphael und allen anderen fleißigen KHJlern und –innen für die super Organisation!

Zum Schluss möchte ich an einen Satz aus der Bibel (1 Kön 19,4-13) erinnern:

Nicht im Getöse, im Leisen zeigt sich der Weg.

Alles Liebe
Marlies

vapz Allgemein

KHJ Vollversammlung

6. Dezember 2011

Die KHJ Leoben lädt recht herzlich zur Vollversammlung am Montag, 12. Dezember 2011 um 20.00 Uhr im Josefinum ein! Was sehr förmlich und streng klingt, sollt aber eher ein anregender Gedankenaustausch und ein inspirierend-motivierendes Beisammensein werden.
Anschließend gibt es noch eine kleine Weihnachtsfeier!

Wir freuen uns auf dein Kommen!
Raphael, Wolfi, Joel, Fabian

vapz Allgemein