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Zeit für Bildung

9. November 2009

Stellungnahme der KHJ Linz zu den aktuellen Studentenprotesten

Bildungspolitik muss die Rahmenbedingungen schaffen, um jungen Menschen jeweils die bestmögliche Bildung und Ausbildung in den bestmöglichen Einrichtungen zu bieten.

Ein Universitätsstudium stellt einen bedeutenden Lebensabschnitt dar. Neben dem Erwerb fachlicher Kompetenz in der gewählten Studienrichtung muss auch Zeit sein, Antworten auf wichtige Lebensfragen zu suchen: Was macht gutes, gelingendes Leben aus? Wohin soll sich die Gesellschaft entwickeln? Wie sind eine gerechtere Verteilung der Güter und nachhaltige Produktionsweisen möglich?

Das Universitätsstudium muss die Möglichkeit einschließen, über die eigentliche Fachausbildung hinaus noch zusätzliches Wissen und Qualifikationen zu erwerben. Es darf auch ehrenamtlicher Betätigung nicht die Luft nehmen durch ausufernde Anwesenheitspflichten und zunehmende Verschulung. Ein junger Mensch muss die Universität als gut ausgebildete und selbständig denkende Persönlichkeit verlassen können.

Die KHJ Linz teilt die Ansicht, dass grundsätzlich die Matura als Zugangsvoraussetzung zum Studium genügen muss. Für besonders im Trend liegende Studienrichtungen mit außergewöhnlich hohen Studierendenzahlen (z. B: Kommunikationswissenschaften, Psychologie, Wirtschaftswissenschaften, Medizin…) hält sie befristete Zugangsbeschränkungen in Form von Studieneingangsprüfungen für akzeptabel. In künstlerischen Studienrichtungen sind solche Prüfungen seit langem üblich.

Bei der Entscheidung für oder gegen ein Universitätsstudium darf die Finanzkraft der Eltern keine Rolle spielen. Die KHJ Linz spricht sich für ein gut ausgebautes, treffsicheres Stipendiensystem aus. Auch staatliche Studienkredite, die erst dann und nur dann zurückgezahlt werden müssen, wenn die KreditnehmerInnen entsprechend gut verdienen, hält sie für denkbar. Wenn gewährleistet ist, dass all jene, die studieren wollen und von ihren intellektuellen Voraussetzungen auch dazu in der Lage sind, sich ein Studium leisten können, sind Studiengebühren diskutabel: etwa als Zeichen dafür, dass Lehre und Forschung etwas kosten und etwas wert sind. Studiengebühren dürfen keinesfalls dazu führen, dass Studierende mit weniger finanzkräftigen Eltern in Nebenjobs gedrängt werden oder während ihrer Studienzeit einem erheblichen finanziellen Druck ausgesetzt sind. Auch kann die Einhebung von Studiengebühren nicht den Staat aus seiner Verantwortung entlassen, die Universitäten mit zukunftsträchtigen Budgets auszustatten. Die derzeitigen staatlichen Investitionen in Forschung und Lehre müssen deutlich erhöht werden. Auch von Rektorenseite wurde wiederholt darauf hingewiesen, dass es gerade jetzt, wo eine Krise zu bewältigen ist, angemessen sei, den Budgetanteil des Universitätsbudgets in Österreich von 1% auf 2% des BIP zu erhöhen.. Dadurch könnten aktuelle Missstände wie überfüllte Hörsäle, überlanges Warten auf Seminarplätze oder auf Diplomarbeitsbetreuung beseitigt werden und die österreichische Universitätslandschaft gewänne ein international herzeigbares Ausstattungsniveau.

Die heute gängigen Drittmittelfinanzierungen für universitäre Forschungsprojekte in technischen Studienrichtungen sind zwar sinnvoll. Sie können jedoch nicht die staatliche Finanzierung der Grundlagenforschung ersetzen. Erst recht kann nicht von allen Studienrichtungen in gleicher Weise verlangt werden, sie müssten ihre Finanzmittel mithilfe der Wirtschaft selbst aufbringen.

Die KHJ Linz unterstützt trotz einiger Vorbehalte in Detailfragen die derzeit laufenden Proteste an den Universitäten und begrüßt das in den Aktionen zutage tretende neue Interesse an gesellschaftspolitischen Fragen und die neue Engagementbereitschaft.

Michael Mayrhofer, Vorsitzender der KHJ Linz

Julia Kleinhans, Stv. Vorsitzende der KHJ Linz

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Bergwochenende 11.-13.9.09

7. Juli 2009

Infos Bergwochenende der KHJ Linz

Tennengebirge-Überschreitung 11.-13. September 2009

Das diesjährige KHJ-Bergwochenende führt wieder in eine reizvolle Berggegend mit relativ schroffen Gipfeln und grünen Almen. Die Wege, die wir durchs östliche Tennengebirge gehen, erfordern zwar keine alpinistischen Glanzleistungen, jedoch Trittsicherheit und eine Kondition, die für eine Tagesgehzeit von etwa 6 Stunden ausreicht.

Unbedingt nötig sind Bergschuhe mit Profilsohle (keine Turnschuhe, keine Halbschuhe).

Die HöchstteilnehmerInnenzahl ist 20.

Bitte mitnehmen: BERGSCHUHE, WASSERFLASCHE(-N; für Samstag sind auf jeden Fall 2 Liter Wasser mitzutragen, weil es unterwegs keine Quellen gibt), Jause für unterwegs, Geld fürs Abendessen auf der Hütte, Regenschutz, Bergkleidung (für warmes und für kühles Wetter), Badesachen, Sonnencreme, Kopfbedeckung, Sonnenbrillen, Hüttenschlafsack (oder Decken- und Polsterüberzug, kein schwerer Schlafsack!), Hüttenpatschen, Alpenvereinsausweis o. ä. wenn vorhanden.

Eventuell Spiele, Liederbuch, Musikinstrument oder was Du sonst noch zum Wohlfühlen brauchst.

Teilnehmerbeitrag inkl. Zug- und Busfahrkarten und 2 Nächtigungen mit Frühstück und einmal Kochen für KHJ-Mitglieder € 40,-. Teilnehmerbeitrag für Nicht-KHJ-Mitglieder: € 50,- bei Mitgliedschaft in einem alpinen Verein / sonst € 65,-

(Preisaufschlüsselung: € 14,10 Vorteilsticket Linz Hbf nach Pfarrwerfen ; ca. € 3 Bus Pfarrwerfen – Werfenweng, ca. € 5 Bus Abtenau – Bhf. Golling- Abtenau, € 12,80 Vorteilsticket Golling-Abtenau – Linz, 2 Nächtigungen mit Frühstück für Mitglieder alpiner Vereine € 26; für Nichtmitglieder € 40. Nicht im Preis inkludiert: Sommerrodelbahnfahrt € 6,90)

Freitag, 11. September

5.35 Treffpunkt KHG-Foyer

5.45 Abfahrt Straßenbahn Hst Universität (geringfügige Änderung möglich, da Fahrplan noch nicht bekannt)

6.08 Ankunft Straßenbahn Linz Hbf

6.26 Abfahrt EC 390

7.50 Ankunft Salzburg Hbf

8.18 Abfahrt Salzburg Hbf S 3

9.14 Ankunft Pfarrwerfen

9.20 Abfahrt Pfarrwerfen Bus 513

9.30 Ankunft Werfenweng Ortsmitte

Wanderung durch den Wengerwinkl und den Klemmgraben zur Dr. Heinrich-Hackel-Hütte (1531m). Gehzeit 2 Stunden. Unterwegs kurze geistliche Wegbetrachtung (für die, die wollen!) Nachmittagsgestaltung nach Lust und Laune: Für AlpinistInnen Besteigung des Tauern- und/oder Eiskogels (2249 bzw. 2321m, Gehzeit 1,5 bzw. 2,5 Stunden) möglich, sonst Faulenzen, Kaffeetrinken, Lesen, Spazierengehen, Spielen..

Abends Essen a la carte in der Hütte. Danach nach Lust & Laune: Spielen & Singen & Ratschen …

21.30 Abendlob, 22.00 Hüttenruhe (wie streng der Hüttenwirt hier ist, weiß ich nicht)

Samstag, 12. September

Ab 7.00 Frühstück

8.30 Uhr Überschreitung des östlichen Tennengebirges: Tauernscharte (2164m) – Schubbühel – Bleikogel (2411m) – Fritzerkessel – Tennkessel – Laufener Hütte (1726m. Unterwegs Morgenbetrachtung. Gehzeit 6 Stunden.. Da wir uns durch Kalkgelände und meist in Grat- und Gipfelregionen bewegen, gibt es unterwegs KEINE Quellen.

Ca. 18.00 Uhr Abendessen selbstgekocht – die Laufener Hütte ist eine Selbstversorgerhütte, auf der man nur Getränke kaufen kann.

Danach Abendgestaltung nach Lust & Laune (Spielen, Singen ….)

21.30 Abendlob, 22.00 Hüttenruhe

Sonntag, 13. September

Ab 7.00 Uhr Frühstück

8.30 Uhr Wanderung Laufener Hütte – Wandalm – Karalm – Karkogel Bergstation – Abfahrt nach Abtenau via Sommerrodelbahn (nur bei trockenem Wetter). Unterwegs Morgenbetrachtung

Gesamtgehzeit ca. 3 Stunden

13.35 Abfahrt Bus Abtenau Ortsmitte (Alternative 17.00 – wenn wir z. B. in Abtenau noch baden gehen)

14.00 Ankunft Bus Golling-Abtenau (Alt. 17.25)

14.02 Abfahrt Zug Bhf. Golling-Abtenau (Alt. 17.28)

14.40 Ankunft Zug Salzburg Hbf (Alt. 17.48)

15.00 Abfahrt Zug Salzburg Hbf (Alt. 18.08)

16.04 Ankunft Zug Linz Hbf (Alt. 19.27)

Für Fragen stehe ich gern zur Verfügung!

Robert Kaspar robert.kaspar@khg.jku.at Tel. 0732/244011-68 oder –552

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Armenische Schrift

30. Mai 2009

Im Rahmen der Deutsch-Nachhilfe (siehe SoPro) kommt es immer wieder vor, dass eigentlich wir etwas von den Asylwerberinnen und Asylwerbern lernen statt umgekehrt. So erlernten wir vor kurzem einige armenische Schriftzeichen, mit einem Klick auf die Grafik kann man sie genauer sehen.

armenischeschrift_small

Viel Spaß beim Nachmalen!

Neue NachhilfelehrerInnen sind natürlich immer herzlich willkommen, wenn du Interesse hast so schicke eine E-Mail an khj@m2.khg.jku.at

SoPro

Von U-Kunst und E-Kunst – Bildungstagung 2009 der KHJÖ in Linz

29. Mai 2009

Von Christi Himmelfahrt an waren Wallfahrer-Gruppen der Katholischen Hochschuljugend Österreichs (KHJÖ) drei Tage lang aus unterschiedlichen Richtungen sternförmig auf den Pöstlingberg unterwegs gewesen. Am Sonntag danach hielt die KHJ in den Räumen der Katholischen Hochschulgemeinde (KHG) Linz am Campus der Johannes-Kepler-Universität ihre diesjährige Bildungstagung ab. Thema: „wenn wir die bilder nicht hätten. – Bild und Kult, Kunst und Religion.“

Der Titel nimmt Bezug auf ein bilder-freundliches Gedicht des Priesters und Lyrikers Wilhelm Willms (1930-2002). Aus Anlass des Kulturhauptstadtjahres 2009 waren zur KHJ-Bildungstagung erstmals auch interessierte Nicht-Mitglieder eingeladen. Als Mitveranstalter konnten das Forum Sankt Severin, die Kunstuniversität Linz sowie das Institut für Kunstwissenschaft und Philosophie der Katholisch-Theologischen Privatuniversität gewonnen werden.

Die Leiterin des letztgenannten, Univ.-Prof. Dr. Monika Leisch-Kiesl, sprach sich in ihrem Eröffnungsvortrag „Wahre und falsche Bilder. Christusdarstellungen im Lauf der Zeit“ für eine Vielfalt (nicht Vielzahl!) von Bildern in liturgischen Räumen aus. Man könne Bilder auch von Zeit zu Zeit auswechseln. Auf ein hyperrealistisches Bild könnte zum Beispiel ein ganz abstraktes folgen. Wichtig sei, dass das Bild die Vorstellungen der Gläubigen nicht in eine ganz bestimmte, allzu eindeutige Richtung dränge. Bilder wie liturgische Räume sollten „Raum geben“.

Am Nachmittag konnten die etwa 60 TeilnehmerInnen der Veranstaltung zwischen drei Workshops wählen. Der Workshop mit Univ.-Prof. DDr. Günter Rombold, dem Künstler Manfred Erjautz und dem Grazer Hochschulseelsorger Alois Kölbl galt der Frage „Muss Kunst provozieren?“. Ein zweiter Workshop mit dem Architekten DI Andreas Heidl und der Kunsthistorikerin Dr. Martina Gelsinger setzte sich am Beispiel des Raumes der Stille in der KHG und des Trauungssaals im Neuen Rathaus Linz mit der architektonischen Inszenierung besonderer Räume auseinander. Die dritte Gruppe traf Kunstreferent MMMag. Hubert Nitsch vor dem Mariendom zum Gespräch über das diözesane Linz-09-Projekts „Turmeremit“ als „Bild für das ganze Leben“. Die Domturmbesteigung war dabei ein besonderer Höhepunkt.

Den Abschluss der Bildungstagung machte der Schweizer Ausstellungsmacher und Kunst-Dozent Paolo Bianchi im Audimax der Kunstuni mit seinem Referat „Gott ausstellen – Religion in der zeitgenössischen Kunst“. Er begann mit der These, dass man heute „alles ausstellen könne, also auch Gott“. Dann brachte Bianchi, der auch für das Linz-09-Projekt „Höhenrausch“ verantwortlich zeichnet, aber vor allem Beispiele vom Ausstellen verschiedener Glaubensformen. Schließlich zeigte er Bilder einiger „Skandal-Kunstwerke“ der letzten Jahre: den berühmt gewordenen gekreuzigten Frosch von Martin Kippenberger, die Maurizio-Cattelan-Installation mit dem Motiv eines von einem Meteoriten erschlagenen Papst Johannes Paul II. von oder, vom selben Künstler, „Him“ – eine Plastik eines auf den Knien betenden Adolf Hitler.
Die Fragen und Diskussionsbeiträge im Anschluss an den facettenreichen Vortrag zeigten das Publikum angeregt, aber nicht aufgeregt und zum Teil ein wenig ratlos.

Fazit im musikalischen Bild: Gut gemachte Unterhaltungsmusik hat ihre Reize, wenn man sich von vornherein darauf einstellt. Eigentlich hätte der Titel „Gott ausstellen“ den BesucherInnen schon vorher sagen können, dass hier nicht allzu ernste Töne erklingen würden. Wer wie ich mit der vagen Erwartung gekommen war, Erhebendes der Kategorie E, etwa eine Messe von Anton Bruckner zu hören, wurde enttäuscht. Gegeben wurde nämlich „Im Weißen Rössl“.  Wer sich darauf einlassen konnte, durfte sich jedoch über eine kurzweilige und auch geistreiche Inszenierung freuen.

Robert Kaspar

Diskussionsveranstaltung, KHJ

KHJÖ-Bildungstagung 09

28. April 2009

Bildungstagung der Kath. Hochschuljugend Österreichs, 24. Mai 2009

„wenn wir die bilder nicht hätten…“

Bild und Kult, Kunst und Religion

10.00 Uhr: Einführungsvortrag

Wahre und falsche Bilder. Christusdarstellungen im Lauf der Zeit

Univ.-Prof. DDr. Monika Leisch-Kiesl

Kunstwissenschaftlerin und Theologin, Professorin für Kunstwissenschaft und Ästhetik und Praeses des Instituts für Kunstwissenschaft und Philosophie (IKP) der KTU Linz

anschließend Diskussion

Ort: KHG, Mengerstraße 23, 4040 Linz

12.00 Uhr: Mittagessen in der KHG

13.30 Uhr: Workshops

Muss Kunst provozieren?

Wo endet die Freiheit der Kunst, wo beginnt Blasphemie, …?

mit Manfred Erjautz, MMag. Alois Kölbl und Univ.-Prof. DDr. Günter Rombold

Ort: Katholische Hochschulgemeinde
Sakrale Überhöhung – profane Ernüchterung?
Architektonische Inszenierung besonderer Räume

mit Arch. DI Andreas Heidl und Dr. Martina Gelsinger

Orte: Raum der Stille an der Universität und Trauungssaal im Neuen Rathaus Linz

Der Turmeremit
Ein Projekt nicht nur für die Kulturhauptstadt, sondern ein Bild für das ganze Leben.

mit MMMag. Hubert Nitsch

Ort: Mariendom

16.00 Uhr: Abschlussvortrag

Gott ausstellen – Religion in der zeitgenössischen Kunst

Woran glaubt die Kunst? Woran glauben die Künstler, Kritiker, Kuratoren? Wie ist der Umgang von Ausstellungsmachern mit dem Thema „Kunst und Religion“? Was zeigen sie?

Paolo Bianchi (Schweiz)

Gastherausgeber der Zeitschrift „Kunstforum International“ (Köln), Dozent an der Hochschule der Künste in Zürich, international tätiger Kurator

Ort: Audimax der Kunstuniversität, Kollegiumsgasse 2, 1.OG

Die Bildungstagung der Katholischen Hochschuljugend Österreichs findet in Kooperation mit der Kunstuniversität Linz, dem Institut für Kunstwissenschaft und Philosophie der Katholisch-Theologischen Privatuniversität Linz und dem Forum St. Severin statt.

Informationen und Anmeldung bis 15.5.2009:

Büro der KHJ Linz, Mengerstraße 23, 4040 Linz

0732/244011-73, khj@khg.jku.at, www.khjoe.at/linz

Kosten für die Bildungstagung:

Für Studierende ist die Teilnahme an der Bildungstagung kostenfrei. Unkostenbeitrag für Erwerbstätige: 15 €

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KHJ-Wallfahrt von Schlägl auf den Pöstlingberg

28. April 2009

Fußwallfahrt von Schlägl auf den Pöstlingberg

Christi Himmelfahrt, Donnerstag, 21. Mai – Samstag, 23. Mai 2009

Vom Stift Schlägl weg geht es zwei Tage lang auf dem Nordwaldkammweg quer durch das nördliche Mühlviertel mit Nächtigungen auf der Helfenbergerhütte und der Alpenvereinsherberge Bad Leonfelden. Das Ziel ist der Pöstlingberg und damit DIE Wallfahrtskirche von Linz. Dort werden die Linzer WallfahrerInnen auf KHJ-Wallfahrergruppen aus anderen Hochschulorten treffen und mit ihnen die Messe feiern. Wesentlich bei der Wallfahrt ist das gemeinsame Gehen – mit genügend Zeit zum Reden, zum gemeinsamen Essen und Trinken, zum Singen, zum Pfeifen, zum Spielen und zum Schweigen. Konditionelle Hochleistungen sind nicht erforderlich.
An religiösen Impulsen stehen außer dem Schlussgottesdienst einfache Wegbetrachtungen und Andachten auf dem Programm. „Bilder vom Himmel“ werden dabei das Leitmotiv sein: Hat man früher zu manchen Zeiten ideale Bilder vom Heiligen und von den Heiligen gemacht und zu anderen Zeiten strikt alle Bilder verboten, so produziert man heute vor allem in der Werbung ein riesiges Bildarsenal paradiesischer Zustände, während auf dem Nachrichtensektor eher Fotos von Kriegen und Katastrophen präsentiert werden.
Eingeladen sind ALLE interessierten Studierenden sowie alle Alt-KHJ’lerInnen und solche, die sich der KHJ oder der KHG verbunden fühlen! Eine Mitgliedschaft bei der KHJ ist NICHT nötig.

Donnerstag, 21. Mai, Christi Himmelfahrt

6.40 Uhr (bitte pünktlich!) Treffpunkt KHG-Foyer
6.52 Abfahrt Straßenbahn Haltestelle Universität
7.06 Ankunft Haltestelle Rudolfstraße, Fußweg ca. 10 Minuten zum Mühlkreisbahnhof
7.30 Abfahrt Linz Mühlkreisbahnhof R 3178
9.07 Ankunft Aigen-Schlägl
Andacht in der Maria-Anger-Kirche (interessante Marien-Darstellungen).
Wanderung auf dem Nordwaldkammweg Nr. 105 über St. Oswald und Haslach (Bademöglichkeiten) zur Helfenbergerhütte (842m) bei Afiesl. Gesamtgehzeit etwa 5 Stunden.

Freitag, 22. Mai

Wanderung auf dem Nordwaldkammweg über Guglwald (750m) und Sternstein (1122m) nach Bad Leonfelden (750m). Gesamtgehzeit etwa 5 h. Bademöglichkeit in Bad Leonfelden. Andacht in der Pfarrkirche, Abendessen im Gasthaus, Nächtigung in der Alpenvereinsherberge Bad Leonfelden.

Samstag, 23. Mai

6.15 Frühstück
7.05 Abfahrt Bus Bad Leonfelden Stadtplatz
7.23 Ankunft Bus Hellmonsödt-Glasau
Wanderung von Glasau (800m) über Kirchschlag (896m) und den Lichtenberg (Giselawarte 927m) auf den Pöstlingberg (539m). Gehzeit etwa 3 Stunden. Bei Schlechtwetter Wegverkürzung durch Busfahrt bis Linz möglich.
Bis 11.00 Uhr Ankunft aller KHJ-WallfahrerInnengruppen vor der Pöstlingbergkirche.
11.30 WallfahrerInnenmesse mit P. Markus Schmidt SJ, geistlicher Assistent der KHJÖ
13.00 Mittagessen im Gasthaus Freiseder
danach Abstieg über den Kreuzweg zur Straßenbahn. Ende der Wallfahrt.

Für KHJ-Mitglieder findet von 16 bis 19 Uhr die KHJÖ-Vollversammlung statt. Dann gemütlicher Ausklang für alle und Übernachtungsmöglichkeit in der KHG.

Sonntag, 24. Mai 2009, KHG Linz

8.30 Messe der KHJÖ im Raum der Stille, KHG Linz
9.00 Frühstück der KHJÖ in der Mensa der KHG

Bildungstagung der Kath. Hochschuljugend Österreichs, 24. Mai 2009
„wenn wir die bilder nicht hätten…“
Bild und Kult, Kunst und Religion

Näheres siehe nächster Eintrag!

Informationen und Anmeldung bis 15.5.2009:

Büro der KHJ Linz, Mengerstraße 23, 4040 Linz

0732/244011-73, khj@khg.jku.at, www.khjoe.at/linz

Kosten für die Wallfahrt (Fahrten, Verpflegung, Unterkunft):

KHJ-Mitglieder 40 €, sonstige Studierende 50 €, Erwerbstätige 70 €.

Bei Bedarf übernimmt die KHG Linz einen Teil dieser Kosten. Jedenfalls soll niemand aus finanziellen Gründen von der Teilnahme ausgeschlossen werden.

Bitte zur Wallfahrt mitnehmen:
Wanderschuhe (mit Profilsohle, möglichst wasserdicht), Hüttenpatschen, Hüttenschlafsack (= sehr dünner Schlafsack als Bettwäscheersatz, kein dicker, schwerer Schlafsack), Kleidung für warmes und für kühles Wetter, Regenschutz, Sonnencreme, Kopfbedeckung, Badesachen (wir kommen an Bächen und Freibädern vorbei), Jause für unterwegs (Frühstück und Abendessen gibt es in oder bei den Quartieren)

Uncategorized, Wandern

OSTERVORBEREITUNG Eine leibliche, seelische und geistige Einstimmung auf Ostern

24. März 2009

Freitag, 3.4. nachmittags bis Palmsonntag 5.4., nachmittags
Das Wochenende auf der Anton-Dupal-Hütte (Seehöhe 800m) bei Kleinreifling im Ennstal soll eine leibliche, seelische und geistige Einstimmung auf das Osterfest sein. Dazu gehört die Auseinandersetzung mit Jesus Christus ebenso wie das Nachdenken über persönliche Lebensprioritäten. Zum Ausspannen, Spazierengehen in der schönen Gegend, Singen, Geschichtenhören … wird auch genug Zeit sein.
Veranstaltet mit Bezug auf das KHJ-Jahresthema „Spuren legen : nachhaltig leben“

Anmeldung im KHG-Büro bis 27.3.

Vorbereitung: P. Johannes Herz SJ, Thomas Würthinger, Sarah Mayer, Daniel Reischl, Robert Kaspar

Was braucht der Mensch?
Gesundheit, soziale Kontakte, Nahrung, Kleidung, ein Dach über dem
Kopf, ein einigermaßen geregeltes Einkommen, sinnvolle Arbeit,
Wertvorstellungen und Lebensorientierungen.
Haben wir alles, was wir brauchen? Wo stehen Entscheidungen an?

Was tut Gott?
Die klassische christliche Auskunft: Er hat die Welt erschaffen und uns in Jesus Christus seinen Sohn gesandt. Aber was hat den Menschen Jesus von Nazaret so anziehend gemacht, dass ihn bis heute die Christen als den Sohn Gottes bekennen? Warum hat sich Jesus entschieden, dem Konflikt mit den religiösen Autoritäten nicht auszuweichen? Warum hat Jesu Geschichte zunächst am Kreuz geendet? Was heißt: Gott hat Jesus auferweckt?
Und vor allem: Was tut Gott heute?

An diesem Wochenende werden wir uns mit unterschiedlichen Methoden diesen Fragen widmen. Der ungefähre Ablauf:

Freitag

13.30 Treffpunkt KHG-Foyer
13.48 Abfahrt Straßenbahnhst Universität
16.14 Ankunft Bf Kleinreifling
Vor dem Weggehen Vorstellrunde, Begrüßung und Einleitung Robert Kaspar
Alles Leben ist Bewegung, jede/r muss seine/ihre Form der Bewegung finden
Übung: Verschiedene Gehgeschwindigkeiten. Bewegen mit verschiedenen Einstellungen Robert
Wanderung zur Anton-Dupal-Hütte (2 Stunden)
Während der Wanderung oder danach: Austausch: Was ist euch aufgefallen?
18.15 Abendessen / Jause

Vorstellen des Programms (Plakat) Robert
Klären der Teilnehmererwartungen: Was ich mir erwarte/auf keinen Fall haben will (Post-its)

20.00 „Trotzdem Ja zum Leben sagen. Ein Psychologe erlebt das Konzentrationslager“ von Viktor E. Frankl (18. Aufl. dtv, München 1999)
Buchvorstellung und Impuls von Daniel Reischl
Gespräch: Was bedeuten die Erlebnisse von Viktor Frankl im Zusammenhang mit der Leitfrage „Was braucht der Mensch?“ Zu beachten ist z. B., wie wenig selbstverständlich auf einmal Kleinigkeiten wie das Betätigen eines Lichtschalters werden). Weiterführende Frage: Wie kommt es dazu, dass Menschen andere Menschen in Konzentrationslager stecken? Vergleich mit dem Roman „Die Stadt der Blinden“ von José Saramago Robert

21.30 Abendlob

Gemütlicher Ausklang (Singen & Spielen)

Samstag

8.00 Morgenlob
8.15 Frühstück

9.00-12.00 Vormittagseinheit mit P. Johannes Herz SJ
„Entscheidungen“
(z. B. anhand von A. de Mello: Phantasieübung über den eigenen Tod; Ignatius: Die Entscheidungen, die ich bis zu meinem Tod auf jeden Fall getroffen haben muss; Stichworte: Ängste, etwas falsch zu machen, nicht zurück zu können, festgelegt zu sein. Manche Entscheidungen kann man rückgängig machen – oder? Beispiele Studienwahl, Diplomarbeitsthema, Berufswahl. Wie sinnvoll wäre es, Kloster auf Zeit stärker zu propagieren – so, dass etwa eine dreijährige Klosterzeit danach nicht bedeuten muss, „er oder sie hat es nicht geschafft“, sondern „er oder sie hat eben drei Jahre im Kloster gelebt.)

12.00 Spaghettikochen (Tomaten- und Gorgonzolasoße) und –essen

13.30-15.30 Kleine Wanderung

16.00-18.00 Nachmittagseinheit mit P. Johannes Herz SJ
„Gott suchen in allen Dingen“
Kontemplativ sein kann man eigentlich in allem, was man tut und lässt.

18.30 Abendessen

20.00 Abendeinheit
„Was tut Gott?“
Das Opfer des Abraham (Genesis 22) und die Passion Jesu Robert

21.30 Uhr Abendlob

Gemütlicher Ausklang (Musikmachen oder –hören; event. Duftlampen)
event. Yoga oder einfache Form der Massage

Sonntag

8.00 Morgenlob
8.15 Frühstück
9.00 „Thema Zeit“ mit Thomas Würthinger
(z. B. Zeitkuchen-Übung; Über die Tragweiter kleiner Entscheidungen wie Pro und Contra Frühstücken)
10.30 Schlussreflexion – Einladung zum Nachtgottesdienst
Robert

11.00 Putzen
11.30 Jause und Fertigaufräumen
12.30 Abmarsch
14.13 Abfahrt Bhf Kleinreifling
16.41 Ankunft Linz Universität

(Alternativen: 16.15-18.41; 17.54-20.00 via Amstetten)

22.00 KHJ-Nachtgottesdienst mit Agape

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KHG-Chorwochenende

21. März 2009

Der KHG-Chor ist dieses Wochenende in Obertraun am Hallstättersee. Neben dem gemeinsamen Singen durfte natürlich auch ein Besuch in der ortsansässigen Haifischbar nicht fehlen. Und I fliag, fliag, …

Vielen Dank an Chorleiter Robert für die Organisation sowie an alle Mitsingenden und Mittanzenden ;-) !

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KHG

Ostervorbereitung

17. März 2009

Eine leibliche, seelische und geistige Einstimmung auf OsternOstern2009
Gemeinsam mit P. Johannes Herz SJ ist an diesem Wochenende  Zeit, sich diesen Fragen zu widmen. Daneben gibt es auch genügend ZEIT ZUM AUSSPANNEN.

3. – 5. April 2009,

auf der Anton-Dupal-Hütte in Kleinreifling

Anmeldung bis 27.3. im KHG/KHJ-Büro
Unkostenbeitrag für Studierende: 30 Euro
Nähere Informationen bei Daniel Reischl, Sarah Mayer und Robert Kaspar

Bibel, Gottesdienst, KHJ

Lauftreff

15. März 2009

Wann: Montag, 17:30

Wo: Vor dem KHG-Heim

Wenn es nur nicht den inneren Schweinehund gäbe, der einen davon abhält, die ersten Schritte ins Freie zu machen! Durch Gruppenzwang lässt sich der Schweinehund leicht überwinden ;-) . Tempo und Dauer werden wir gemütlich angehen und legen wir so fest, dass „es passt“ – ggf. in Kleingruppen.

Im Anschluss werden wir uns mit frisch gepresstem Zitronensaft wieder ein wenig Energie zurückholen ;-) !

lauftreff

KHG