Starthilfe für Melitus Onongaya in Enugu – Auto ist finanziert!
Melitus Onongaya wird nach Nigeria zurückkehren.
Der allseits bekannte und beliebte Kupfermuckn-Verkäufer, der seit fünf Jahren sechs Tage pro Woche bei jedem Wetter am Standort vor der Thalia-Filiale in der Landstraße arbeitet, wurde vom Asylgerichtshof in Wien aus Österreich ausgewiesen. Den unsicheren Weg einer Beschwerde beim Verfassungsgerichtshof will Melitus nicht mehr gehen. In seine unmittelbare Heimat im Südosten Nigerias zurückzukehren, wäre lebensgefährlich. Wegen lokaler Unruhen dort, die unter anderem durch die Aktivitäten des Ölkonzerns Shell ausgelöst wurden und bei denen ein Priester ermordet und Familienmitglieder verletzt wurden, ist Melitus im Jahr 2005 geflüchtet.
Jetzt sieht Melitus Chancen für sich, in der Provinzhauptstadt Enugu als Taxi-Fahrer Fuß zu fassen.
Für den dazu notwendigen Fahrzeugkauf hat er bereits 5000 Euro angezahlt, die er durch Fleiß und bescheidenste Lebensführung erspart hat. Bis vor kurzem haben ihm noch 5000 Euro gefehlt – 3000 davon für den Gebrauchtwagen (einen Toyota Corolla Baujahr 2005, den er in Nigeria in gutem Zustand nicht bekommen könnte), 1000 Euro für die Überstellung nach Nigeria, 1000 Euro für Zoll bzw. Abgaben. Für die geordnete Abwicklung des Autokaufs und -transfers sorgt der Priester Dr. Ignatius Emefoh, Leiter der Afrikanischen Gemeinde am Linzer Mariendom.
Dieser Betrag ist neuerdings (Stand 7. März) gesichert!
Seit Beginn der Spendenaktion Mitte Februar sind bereits über 5500 Euro auf dem Spendenkonto eingegangen.
Melitus Onongaya, der in den letzten Jahren im Flüchtlingszimmer der Katholischen Hochschulgemeinde (KHG) bewohnte und guten Kontakt zu den Studierenden im Franz-Jägerstätter-Heim hat, wird voraussichtlich am 24. März mit Unterstützung der Rückkehrhilfe der Caritas nach Lagos, Nigeria, fliegen und dann in die Provinzhauptstadt Enugu weiterreisen.
Weitere Unterstützung kann Melitus Onongaya aber durchaus brauchen: Er kann zwar in der ersten Zeit bei einem ortsansässigen kath. Priester wohnen, muss sich aber innerhalb von 6 Monaten selber eine Wohnung suchen und finanzieren.
Es ist daher nach wie vor möglich, Melitus Onongaya eine Starthilfe – über die Auto-Finanzierung hinaus – zukommen zu lassen:
Einzahlungen bitte auf das Konto- Nr. 35.942.184
„Sozialprojekt d. KHJ“
BLZ 34.000 (Raiffeisen Landesbank OÖ)
Bargeldspenden sind zu den üblichen Öffnungszeiten möglich im Büro der
Katholischen Hochschulgemeinde und Hochschuljugend,
Mengerstraße 23, 4040 Linz (Sekretärin Veronika Harrer).
